Impressionen vom BeratungslehrerInnentag 02.11.2018

In einer Runde von 20 TeilnehmerInnen bildeten sich am FR, 02.11.2019 interessierte Beratungslehrerinnen und –lehrer zum Thema Cybermobbing fort.

Uli Tondorf vom AKJS stellte verschiedene Methoden (soziometrische Aufstellung und Arbeit mit Bewertungsskalen) vor, mit denen sich das Thema Cybermobbing und der Umgang mit unterschiedlichen Kommunikationsmedien auf einladende und motivierende Art mit Kindern und Jugendlichen insbesondere im Gruppensetting ansprechen und besprechen lässt.

Die FortbildungsteilnehmerInnen diskutierten anhand konkreter Fälle, mögliche Vorgehens- und Umgangsweisen mit dem Phänomen (Cyber-)mobbing. Es wurde deutlich, dass sich sowohl das Präventions- als auch das Interventionsspektrum im Spannungsfeld von Verharmlosung und Dramatisierung bewegen. Anhand einer kurzen Videosequenz, die das Erleben eines 13 Jährigen thematisierte, wurden die einzelnen Positionen in einem Mobbingsystem, die Entstehensdynamik von Mobbing im Allgemeinen und die verschiedenen Interventionsmöglichkeiten (Farsta, No Blame Approach, systemische Intervention) zusammenfassend verdeutlicht.

Uli Tondorf stellte außerdem die Seite klicksafe.de, die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz, vor. Die Seite bietet u.a. umfassende Informationen zu aktuellen Themen (z.B. Apps, Chats, etc.), Orientierung für Eltern, PädagogInnen und (junge) InternetnutzerInnen. Außerdem wurden die Materialsammlungen Ethik macht klick und Was tun bei (Cyber-) Mobbing vorgestellt. Beide Sammlungen sind im Rahmen der EU-Initiative entstanden und über die Seite zu erwerben.